Webshop erstellen und in der Krise im E-Commerce wachsen

Webshop erstellen und in der Krise im E-Commerce wachsen

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Das Kaufverhalten der Deutschen hat sich in der Corona-Krise stark verändert. Die Auswirkungen der Krise zeigen, dass in den letzten Wochen besonders auch kleine Webshops immer stärker von dem neuen Kaufverhalten der Verbraucher*innen in Deutschland profitieren. Jetzt ist also der perfekte Moment, in dem auch kleinere und mittelständische Unternehmen in den E-Commerce starten und einen professionellen Webshop erstellen sollten.

Jetzt Webshop erstellen: Deutsche entdecken verstärkt auch kleinere Onlineshops

Viele Studien haben sich mittlerweile damit beschäftigt, was Entscheidern*innen und Konsumenten*innen vor der Pandemie wichtig war und was ihnen jetzt wichtig ist.

Die Deutschen entdecken beispielsweise während der Covid-19-Pandemie vermehrt neue Onlineshops für sich. Gezielt suchen sie nach Angeboten abseits der großen Portale. Und die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen zeigen: Wenn Einzelhändler*innen jetzt einen neuen Webshop erstellen, haben sie gute Chancen neue Zielgruppen zu gewinnen.

Fast ein Drittel der Konsument*innen in Deutschland hat während der Covid-19-Krise einen neuen Onlineshop für sich entdeckt und erstmals dort auch eingekauft. In der Generation Z lag die Zahl der Kaufenden sogar bei der Hälfte aller Interessierten.

Kleine und mittelständische Unternehmen erleben Aufschwung im E-Commerce

Von dieser überraschenden Entwicklung profitierten vor allem kleinere Webshops. 35 Prozent der Verbraucher*innen haben während der Krise erstmals bei einem kleineren Onlineshop bestellt. Dieser Webshop war den Teilnehmenden entsprechend vorher nicht bekannt und wurde jeweils erstmals genutzt. In der kaufkräftigen Generation X liegt der Wert sogar bei 41 Prozent.

Übergreifend über die Altersgruppen entdeckten und nutzten 31 Prozent der Verbraucher*innen Webshops von Marken, die ihre Produkte D2C (Direct to Consumer) vertreiben. 30 Prozent haben neue Online-Supermärkte ausprobiert.

Überraschend ist ebenfalls, dass viele Deutsche erstmalig im Internet Produkte bestellt haben, die sie vorher im stationären Handel erworben haben. Ein Viertel der Konsumenten*innen hat während der Covid-19-Pandemie erstmals Non-Food-Produkte online bestellt.

Erstbestellungen bei Lieferservices liegen hier bei 17 Prozent und das erstmalige Einkaufen mittels Smartphone-App bei 14 Prozent. Lebensmittel bestellt einer von zehn Käufer*innen in der Krise zum ersten Mal online.

Beschränkungen während der Corona-Pandemie haben das Kaufverhalten erheblich verändert

50 Prozent der Konsumenten*innen haben während der Covid19-Krise bereits Produkte im Internet bestellt, die sie vorher noch nie online gekauft hatten. Das betrifft am häufigsten Lebensmittel, Haushaltswaren und Spielzeuge. 70 Prozent haben insgesamt sogar mehr als gewöhnlich eingekauft und mehr als 90 Prozent meiden nach Möglichkeit stationäre Geschäfte. Nicht notwendige Käufe werden vertagt und möglichst viele Artikel online eingekauft.

Unternehmen werden auf die veränderten Bedingungen im Online-Handel schnell reagieren:

  • Bei 46 Prozent der Marken ist das digitale Geschäft gewachsen.
  • 38 Prozent der Entscheider*innen im E-Commerce verzeichnen höhere Suchvolumen auf ihren Online-Kanälen
  • Einen höheren Traffic verzeichnen 36 Prozent der Unternehmen
  • 34 Prozent sehen mehr Online-Bestellungen
  • 32 Prozent werden verstärkt auf Marktplätze setzen, um Umsätze zu steigern
  • als überlebenskritisch für ihr Geschäft betrachten 32 Prozent die digitalen Plattformen

Digitale Einkaufserlebnisse lassen in den Bereichen B2C und B2B oft zu wünschen übrig. Die Mängelliste ist lang. Probleme tauchen auf bei unbefriedigenden Suchergebnissen, fehlenden Bewertungen oder Lieferdetails, mangelnden Informationen wie etwa Produktbildern oder Produktdaten bis hin zu nicht vorrätiger Ware.

  • 72 Prozent der deutschen Kunden*innen hatten Schwierigkeiten, als sie Waren online recherchieren und bestellen wollten
  • Bei weniger als 20 Prozent der Einkaufenden war die letzte Online-Erfahrung vollständig personalisiert.
  • 47 Prozent aller Kunden*innen sind mit dem Einkauf auf einem Online-Marktplatz zufrieden.
  • Dies gilt allerdings nicht im gleichen Maß für Marken-Websites. Nur 30 Prozent der Kunden*innen sind hier zufrieden und bei Mobile-Apps von Marken sogar nur 24 Prozent.

Die Unzulänglichkeiten in der Customer Experience resultieren unter anderem daraus, dass Unternehmen andere Aspekte im E-Commerce priorisieren als ihre Zielgruppen.

  • 82 Prozent der Konsumierenden im Bereich B2C wünschen sich Suchergebnisse, die ihnen die passenden Produkte anzeigen.
  • Nur 45 Prozent der Unternehmen bieten allerdings die Möglichkeit, Suchergebnisse nach Kategorien wie Preis, Marke, Stil etc. zu filtern.
  • 80 Prozent der Kunden erwarten detaillierte Produktinformationen.
  • Gerade einmal 24 Prozent der Händler*innen haben diesen Punkt auf ihrer Agenda.
  • Eine einfache Navigation im Webshop ist für 76 Prozent der Konsumierenden wichtig.
  • Nur 46 Prozent der Verkäufer*innen denken über dieses Kriterium nach.
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Webshop erstellen, neue Kunden*innen gewinnen und binden

Für alle Unternehmen, die jetzt einen neuen Webshop erstellen oder zumindest in die Planung einsteigen, ist ein weiterer Fakt besonders interessant. Die Konsumenten*innen zeigen sich mit den neu entdeckten Einkaufsmöglichkeiten abseits der Marktplätze überwiegend sehr zufrieden.

77 Prozent der Besteller*innen werden bei mindestens einem der neu entdeckten Onlineshops weiter einkaufen. In der Gruppe der Millennials waren dies sogar 85 Prozent.

Die wesentlichen Gründe für den Einkauf und das große Interesse an einer Wiederholung sind:

  • Attraktive Preise (49 Prozent)
  • schnelle Lieferzeiten (41 Prozent)
  • kostenlosen Lieferoptionen (38 Prozent)
  • insgesamt gelungenen Einkaufserfahrung (38 Prozent)

Kunden*innen werden den neu entdeckten Onlineshops treu bleiben

Aktuelle Umfragen belegen, dass keineswegs nur die Schwergewichte im Onlinehandel von der Krise profitieren. Auch Unternehmen, die einen professionellen Webshop erstellen oder bereits betreiben können während und nach der Krise im E-Commerce profitieren und zusätzliche Umsätze generieren.

Viele Konsumenten*innen haben neue Onlineshops getestet, besonders eben auch kleinere und unbekanntere Webshops. Dort haben viele auch direkt bestellt, wenn der Onlineshop vertrauenswürdig, sicher und professionell aufgesetzt war. Die Entwicklung bestätigt auch den Trend hin zu mehr Individualität und besonderen Einkaufserlebnissen.

Mit den neu entdeckten Einkaufsmöglichkeiten zeigten sich die Verbraucher*innen weitgehend zufrieden. Das bedeutet auch, dass viele kleine und mittelständische Händler*innen mittelfristig weitere Umsätze im Onlinehandel generieren werden. Für Einsteiger*innen in den E-Commerce, die jetzt erst einen eigenen Webshop erstellen, bieten sich weitere Potenziale.

Fazit: Webshop erstellen und von verändertem Kaufverhalten nach Corona profitieren

Die Covid-19-Pandemie hat nicht nur die Art und Weise verändert, wo und wie wir einkaufen. Verändert hat sich auch, was wir einkaufen und was wir mit dem Einkauf verbinden.

Die Krise hat den stationären und digitalen Handel innerhalb weniger Monate tiefgreifend verändert und Entwicklungen beschleunigt. Große Marken und Hersteller aus den Bereichen B2B und B2C haben aufgrund geschlossener Ladengeschäfte und überlasteter Lieferketten ihre digitalen Kanäle angepasst. Allerdings hat auch der kleine und mittelständische Einzelhandel erstmals Waren in größeren Mengen über digitale Kanäle verkauft.

Zu Beginn der Krise standen häufig Spielwaren und Consumer Electronics bei deutschen Konsumenten*innen ganz oben auf dem Online-Einkaufszettel. Mittlerweile werden beispielsweise Fahrräder und Outdoor-Artikel gerne online bestellt.

Gewonnen hat auch der Online-Handel mit Lebensmitteln. Direktvermarktung kann sich im E-Commerce hervorragend entwickeln. Wein oder Bier haben Sie sicher schon einmal online bestellt. Die Krise eröffnet allerdings auch neue Möglichkeiten Fleisch, Fisch, Käse, Gemüse oder andere Frischeprodukte erfolgreich online zu vermarkten.

Der Boom der Heimwerkermärkte aus dem Frühjahr 2020 setzt sich auch im E-Commerce fort. Für Anbieter*innen von Gartenartikeln und Pflanzen beispielsweise eröffnet der Direktversand mit Vorbestellung in und nach der Krise ganz neue Möglichkeiten. Gespannt sein darf man auf den Start in die Gartensaison 2021, wenn sich die Branche auf die neuen Anforderungen der Konsumierenden eingestellt hat.

Profitieren können auch zunehmend Nischenanbieter, die bisher abseits der großen Portale selten wahrgenommen wurden. Der Trend zur Individualisierung des Einkaufserlebnisses lässt immer mehr Konsumenten*innen nach neuen Onlineshops suchen.

Was kann Simple Web-Solutions jetzt für Sie tun?

Die Digitalisierung und die überraschenden Entwicklungen in der Corona-Krise stellen Unternehmen in Industrie und Handel vor neue Herausforderungen. Gleichwohl bieten sich im E-Commerce allerdings auch neue und profitversprechende Möglichkeiten.

Wenn Sie jetzt – auch als Einsteiger*in in den Online-Handel - einen eigenen Webshop erstellen, gelingt der perfekte Einstieg in den E-Commerce mit guten Chancen auf wachsende Umsätze.

Simple Web-Solutions verfügt über jahrelange Erfahrung in der individuellen Entwicklung von verkaufsstarken Onlineshops. Wir entwickeln mit Ihnen eine geeignete Strategie und realisieren für Ihr Unternehmen eine hoch performante E-Commerce-Lösung.

Eine hohe Benutzungsfreundlichkeit, optimale Konfiguration, eine gute Wartbarkeit der Systeme und eine einwandfreie technische Umsetzung ist unser Job. Transparentes Projektmanagement, eine klare Kommunikation mit unseren Kunden*innen, ergebnisorientierte Beratung von Anfang an, gepaart mit langjähriger Online-Marketing-Erfahrung runden unser Portfolio ab und sind unser Versprechen für Ihren Erfolg im E-Commerce.

Kontakt zur Simple Web-Solutions GmbH:

Tel.: +49 (0) 6003 / 93 4 56 - 0

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Mehr Informationen zu Umfragen und Statistiken:

E-Commerce Magazin

Studie „The State of Commerce Experience

[Foto von Marcus Aurelius und Ketut Subiyanto | Pexels]