E-Commerce – die neue Normalität

E-Commerce – die neue Normalität

E-Commerce – die neue Normalität?

Auch im zweiten Corona-Jahr boomt E-Commerce und es zeigt sich, dass diese Art des Handels für Kund*innen und Händler*innen immer alltäglicher wird. Eine vom BEVH (Bundeverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e. V.) in Auftrag gegebene Studie liefert interessante Details.

Ein Fünftel des Gelds wird im E-Commerce ausgegeben

Jeder siebte Euro für Lebensmittel, Elektronik, Möbel und Bekleidung ist in Deutschland im vergangenen Jahr online  – also im E-Commerce – ausgegeben worden. Lässt man bei der Betrachtung die Lebensmittel unberücksichtigt, dann wurde sogar ein Fünftel des Geldes online ausgegeben.

Im Aufwind durch die pandemiebedingt veränderten Rahmenbedingungen konnte der Onlinehandel seine Vorteile zeigen und mit sicherer Warenversorgung ein Stück Normalität vermitteln. Online einzukaufen wird offenbar immer mehr als „das Übliche“ empfunden und nicht mehr nur als Notlösung erlebt. Weder für Konsument*innen noch für Händler*innen ist Handel ohne E-Commerce noch denkbar und seine Vorteile – größere Auswahl, unlimitierte „Öffnungszeiten“ und mehr Bequemlichkeit – setzen auch für den Vor-Ort-Handel Maßstäbe.

Zufriedenheit bei Kund*innen im E-Commerce auf Höchstwert

Onlinehandel ist nicht länger auf jugendliche Konsument*innen beschränkt

E-Commerce ist nicht länger auf jugendliche Konsumenten beschränkt

Interessant ist vor diesem Hintergrund eine weitere Entwicklung: Onlinehandel ist nicht mehr eine Domäne der Jugend: Er wird auch von Käufer*innen ab 50 Jahren intensiv genutzt: Mehr als 50 % aller Internet-Einkäufe sind von ihnen getätigt worden. Ebenso macht sich generell eine höhere Bestellfrequenz bemerkbar. 40,9 Prozent der Befragten bestätigten, in der vergangenen Woche mehr als einmal online bestellt zu haben – ein deutlicher Aufwärtstrend gegenüber den Vorjahren (2020: 39,7 %; 2019: 33,2 %).

Ausblick: Im E-Commerce geht es weiter aufwärts

Auch für das laufende Jahr geht der Onlinehandel davon aus, dass der Aufwärtstrend anhält. Es wird erwartet, dass die Umsätze mit Waren um weitere 12 Prozent auf mehr als 110 Milliarden Euro wachsen; für die Folgejahre werden Wachstumsraten von mehr als 10 Prozent angepeilt.